Fachveranstaltung: Die BPM-to-SOA Methode

Die Modellierung von Fachprozessen ist keine neue Disziplin, erfährt jedoch im Kontext serviceorientierter Architekturen und im Rahmen agiler, prozessgetriebener Systeme ("360° BPM") eine besondere Bedeutung. Diese Bedeutung wird häufig unterschätzt und der Fokus im Aufbau und im Betrieb von IT-Lösungen in der Praxis wird noch immer stark auf die IT-Technik gelegt. BPM ist auch keine Technologie, die man kaufen und schnell einführen kann. Die Wechselwirkungen auf die Organisation des Unternehmens sind aufgrund des Paradigmenwechsels in den Unternehmen unterschiedlich stark ausgeprägt, aber immer notwendig. Diese Notwendigkeit und die damit verbundenen Potentiale der organisatorischen Optimierung sind groß und werden bislang selten ausgeschöpft.

Mit der Fachveranstaltung "Die BPM-to-SOA Methode" sprechen wir konkret das IT-Management und die Prozessverantwortlichen in den Fachabteilungen an. Der eigentliche Erfolgsfaktor für die langfristig effektive Umsetzung von durchgängigen Prozessmodellen ist die Zusammenarbeit zwischen Fachseite und IT sowie die Zielsetzungen und strategischen Konzepte durch das Management. Weder IT-Technologien noch einzelne Software-Produkte haben eine derart entscheidende Relevanz auf die Umsetzung und den dauerhaften Betrieb prozessorientierter Software-Systeme.

Mit diesem Fachvortrag zeigen wir ein umfassendes Praxisbeispiel, welches eine "end-to-end Prozesssicht auf der Basis einer serviorientierten Architektur umsetzt und dabei einen entscheidenden Umbau der IT- und Fach-Organisation vorgenommen hat. Dieser Umbau war der Schlüssel zum Erfolg.

Mit der "BPM-to-SOA-Methode" verbinden sich fachliche, technische und organisatorische Aspekte. Es ist der Ansatz für die erfolgreiche Umsetzung prozesszentrischer Lösungen auf Basis einer Serviceorientierten Architektur.

Agenda

  • Einführung und Motivation
    • Die Treiber und Nutzenargumente für BPM und SOA
    • Die Einflußfaktoren
    • Herausforderungen und KO-Kriterien
  • Erfahrungsbericht: BPM/SOA-Umsetzung im Unternehmen
    • Zielsetzung: Steigerung der Produktivität der Fachanwender
    • Ausgangslage: Fachseite und IT organisatorisch getrennt / "Silo-Strukturen"
    • Herausforderung: IT führt bisher die Prozessumsetzung und die Verantwortung
    • Ansatz: TOP-DOWN / Prozessmodellierung
    • Erkenntnis: "Leichtgewichtige" IT ist effektiv
    • Lösungsmittel: Agile Projektmethoden / neue Rollenverteilung
    • Technische Basis: Klare SOA-Infrastruktur
    • Ergebnis: Fachseite führt und "verantwortet" die Prozesse (end-to-end)
    • Erfolgsfaktor: Enge Zusammenarbeit Fachseite - IT
    • Perspektive: Agile Prozesslandschaft, transparente, leichte IT
  • Diskussionsrunde und Fachgespräche mit den Referenten

Ort und Zeit

  • 12.11.09, 16:30-18:30 Uhr,  Frankfurt
  • 18.11.09, 09:30-11:30 Uhr,  Stuttgart
  • 19.11.09, 16:30-18:30 Uhr,  München

Voraussetzungen

  • Interesse an der Thematik

Über die Referenten

  • Frank Joecks ist Leiter des SOA/BPM Competence-Teams der Accelsis Technologies GmbH und Leiter der Niederlassung Frankfurt/Main.
  • Wolfgang Pleus ist Mitglied des Accelsis SOA/BPM Competence-Teams und kann als Managing Consultant auf eine 15 Jahre lange Projekterfahrung zurück greifen. Basierend auf seine Erfahrungen aus EAI-, JEE- und SOA-Projekten hat er sich auf die Umsetzung prozessorientierter Systeme spezialisiert.